Einsam ist mein Weg!
Basho
Niemand kommt hier vorbei,
außer mir,
an diesem späten Herbsttag.
Wie ist es für uns,
ein Niemand zu sein?
Völlig unbemerkt von anderen
und ohne Zuspruch?
Da ist kein Spiegel,
in dem wir uns sehen können.
Keiner hat etwas zu tun mit uns.
Ein Niemand zu sein bedeutet
gewöhnlich zu sein.
Nichts Besonderes, nichts Auffälliges,
einfach für sich sein,
und unabhängig von der Gesellschaft.
Nur sich selbst leben,
aus sich selbst schöpfen,
ohne dabei auf andere zu achten.
Frei sein von dem Vergleichen
mit der Umgebung.
In den Augen der Leute
sind wir dann gescheiterte Existenzen,
denn wir verschwinden aus der Gesellschaft.
Wir leben unser kleines Leben
unspektakulär und gewöhnlich.
Ein Niemand zu sein ist ein großes Glück.
Das können wir durch Erfahrung lernen.
Dann sind wir frei,
unsere Natur auszuleben
und unser ursprüngliches Wesen
sich entfalten zu lassen.
Wir werden nicht eingespannt
von den anderen;
sie sehen uns nicht
und nutzen uns daher auch nicht aus.
Ein Niemand verschwindet für die Gesellschaft.
Und dann sind wir alleine.
Wir können uns genießen,
in unserem Sosein.
In unsere eigenen Höhen fliegen
und in die eigenen Tiefen versinken.
„Jeder hat Angst davor,
Osho, The Razor´s Edge #19
ein Niemand zu sein.
Nur ganz wenige und außergewöhnliche Menschen
haben keine Angst davor,
ein Niemand zu sein.
Man muss schon ein Gautama Buddha sein,
um ein Niemand zu sein. „
Gesang aus dem No-Mind
in Ehrerbietung an das Mysteriöse
