In die Stille sinken

Was auch immer geschieht,
darüber nicht zu sprechen,
sorgt für Frieden.

Kyorai

Haben wir nicht alle
eine tiefe Sehnsucht nach Stille?
In unserem Inneren spüren wir die Wohltat,
die dieser Raum des Seins in uns bringt.

Unbewegt von Gedanken,
gibt es in uns –
im Zentrum im Bauch –
einen Ort,
wo unsere Liebe für die Leere zu finden ist.

Wir können uns hinein sinken lassen.
Ohne Gedanken zu haben,
fließt der Frieden,
er erfüllt uns mit Innigkeit.

Wir brauchen nichts dafür tun:
Entspannen und loslassen,
locker und natürlich sein,
und die Stille öffnet sich für uns.
Das ist das Mysterium der Meditation.

Unsere Gedanken lassen nach,
je mehr wir ihnen zuschauen.
Und in der Tiefe breitet sich
die wunderbare Stille aus.

Sie ist voller Freude, Singen und Tanzen.
Sie ist nicht die tote Stille
von Friedhöfen.
Sie ist lebendig und freudig.
Und zugleich intensiv, beweglich.

Je mehr wir uns an sie erinnern,
desto mehr Raum nimmt sie ein.
Und ihre Wohltat erfüllt uns.

„Verstehe Folgendes:
Worte können eine negative Wirkung haben;
Stille kann eine positive Wirkung haben.
Stille ist das Positivste,
und Sprache ist das Negativste.
Wenn du sprichst,
bewegst du dich in der negativen Welt;
wenn du still bist,
bewegst du dich in der positiven.“ 


Osho, And The Flowers Showered #11
Gesang aus dem No-Mind
in Ehrerbietung an das Mysteriöse