Freude am Morgen
Schlaf am Abend
Was sonst?

Ekon

Ein Mysterium ist unergründlich.
Daher heißt es Mysterium.
Man kann es leben … nicht in Worte fassen.

Hier kommt ein gelebtes Mysterium …
das Mysterium Meditation.

Es ist unergründlich
und kann nicht gesagt werden.

Es wird gelebt,
gesungen, getanzt
und gelacht

Das Nichts drückt sich aus,
es spielt.

So spiele ich hier
mit den Beiträgen
und Bildern,
Haikus von Zen Meistern
und Inspirationen von Osho.

Das Mysterium wird gelebt!

Anand Pakhi

Das Leben ist kein Problem,
das gelöst werden muss.
Es ist ein Mysterium,
das gelebt werden will.

Osho

Mysterium Tod

Ein Leben voller Leid

Hallo liebe Pakhi, Zustände voller Leid sind um mich und meine Familie gekommen. Der Stiefsohn meines Vaters hat sich das Leben genommen. Osho hat Zorba the Buddha hier in die Welt gebracht, damit wir uns gegeneinander in Liebe und Einheit wieder finden können.

Momentan erlebe ich gravierende Trennungen, ja dem Tod gleich von einem Freund, der sich sofort nach jemanden anderen orientiert hat, weil ich das nicht eingebracht habe, was er in dieser Beziehung von mir eingefordert hat.

Er hat damit sehr viel Leid für alle geschaffen, weil er nicht versucht hat, mit mir vorher darüber zu reden um Klarheit der Herzen zu machen.

Was tun Menschen nur Menschen an. Sie passen nicht auf, verletzen, trennen, binden, herrschen ist an der Tagesordnung. Liebe Grüße und danke fürs zuhören. In Liebe 

Liebe Freundin,

ja, das sind Ereignisse, die an die Substanz gehen.

Im Moment kann ich nicht mehr antworten, als dir zu sagen: Nutze diese intensiven Erfahrungen zur Meditation. Mache OSHO Dynamische Meditation oder OSHO Kundalini Meditation oder auch Meditationen zum Sterben, oder welche die dir sonst zusagt. Bei der Frage: „Wie fühlt sich Sterben an – Meditationen dazu“ findest du Meditationen, die den Tod bewusst machen.

Jetzt hast du durch dieses Leid eine Tiefe an dir, die dich zu dem Wesentlichen führen kann, das was nicht stirbt und das was jenseits von Leid ist. Lerne zu verstehen, was es ist, was bleibt, wenn du nur zuschaust – auf dich und auf andere.

Es klingt hart, aber es sind nicht die anderen, wie dein Freund, die dir Leid bringen, es bist du selbst. Er ist so wie er ist, er war es vor dir und er wird es nach dir sein. Aber du hast ihn dir ausgesucht … warum? Warum beißt du in eine Zwiebel und sagst dann: Hey, die bringt mich aber zum Weinen!!! Es ist eine Zwiebel!!

Also versuche zu verstehen, dass du selbst die Verantwortung trägst. Vielleicht beisst du dann eines Tages auch mal in einen feinen Apfel, weil du ihn als Apfel erkennst ….

Das Leid von anderen Menschen ist oft schwerer zu ertragen als das eigene, nicht wahr? Deine Familie hat große Schmerzen zu erleiden …. verstehe, dass es nicht dein Leid ist. Nimm es diesem Jungen und deinem Vater und seiner Mutter nicht ab. Es gehört zu ihnen.

Gib es liebevoll zurück, es gehört zu ihrer Vollständigkeit, sie müssen daraus etwas lernen, so wie du aus deinen eigenen Schwierigkeiten.

Jetzt habe ich dir doch so einiges gesagt …. folge deinem Herzen und es wird gut. Folge deiner eigenen Weisheit und alles wird gut.

Liebe

Pakhi

Loslassen von geliebten Menschen

Liebe Pakhi, meine Eltern sind schon länger verstorben. Doch ich kann sie nicht loslassen. Des Öfteren muss ich weinen, wenn ich an sie denke. Ich fühle mich alleine ohne sie. Und ich vermisse sie so sehr … Kannst du was dazu sagen? Gibt es Hilfe für mich?

Liebe Freundin,

weißt du, wenn du traurig bist, dann sei es. Weine aus vollem Herzen. Ziehe dich an einen ungestörten Ort zurück und weine. Lass alles zu, was in dir ist. Weine, schreie, schüttele dich, rolle auf dem Boden vor Schmerz. Gehe mit deinen Gefühlen und drücke alles aus, was da ist. Denke an deine Eltern und weine dich aus.

Es scheint, als ob du noch viele ungelöste Emotionen in Bezug auf deine Eltern in dir hast. Es wäre gut, wenn du sie ausdrücken kannst und so ihnen eine Chance geben könntest, sich aufzulösen.

Eine weitere Möglichkeit ist, deine Gefühle für deine Eltern auszutanzen. Es gibt eine wunderbare Tanz-Meditation, die OSHO Nataraj heißt. Diese könnte dir helfen, alles in dir in Bewegung zu bringen. Und sie könnte dir zugleich auch eine gewisse Distanz zu deinen Emotionen schaffen, das heißt Meditation in dir wecken.

Mir erscheint es für dich sehr wichtig, dass du Erfahrungen sammelst. Erfahrungen mit dir selbst. Trau dich, dich auszudrücken. Und deine Last wird sich auflösen.

Liebe ist die goldene Brücke zwischen den Lebenden und den Toten. Wenn du deinen Schmerz ausgedrückt hast, dann bist du bereit für die Liebe.

Dann schicke deinen Eltern alle Liebe, die du in dir trägst für sie. Sende Liebe aus, lass alles zu, was in dir für sie da ist. Deine Liebe wird sie erreichen, wo immer in dieser Existenz deine Eltern auch sind. Denn nichts und niemand geht verloren. Sie sind da.

Vielleicht kannst du dann mit dem Weggehen deiner Eltern Frieden schließen und sie loslassen.

Wenn du die OSHO Nataraj Meditation machen willst, findest du auf der Seite des deutschen Onlinemagazins für Meditation FindYourNose.com alles über diese Meditation.

Mit einem lieben Gruß
Pakhi

Organspende ja oder nein?

Liebe Pakhi, ich befürchte, dass durch eine Organspende und die damit verbundene Organentnahme der Frieden meines Sterbeprozesses gestört werden kann. Ist das eine berechtigte Sorge? 

Liebe Freundin,

so weit ich das beurteilen kann: Nein. Ich glaube nicht, dass eine Organspende den Frieden des Sterbeprozesses stört.

Die meisten Menschen werden unbewusst im Sterben und daher macht es gar nichts aus, wenn ein Organ entnommen wird.

Wenn du auf dem Weg von Bewusstheit, Meditation bist, dann kann dir die Organentnahme noch eine Hilfe sein, dich im Moment des Todes nicht mit dem Körper zu identifizieren.

Wenn du sehr fortgeschritten bist auf dem Weg der Meditation, das heißt, du bist nicht mehr mit dem Körper identifiziert, verbunden, dann haben sich subtile Schichten gebildet, die dein ganzes System, einschließlich Körper, umhüllen.

In so einem Fall würde ich kein Organ entnehmen lassen. Einerseits, weil es die Harmonie stören würde, und andererseits weil so ein hochschwingendes Organ wahrscheinlich sowieso von dem anderen Körper abgestoßen werden würde.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben

Liebe

Pakhi

Still sitzen
nichts tun
der Frühling kommt
und das Gras wächst von alleine

Basho

Gesang aus dem No-Mind
In Ehrerbietung an das Mysteriöse

Was ist Meditation?

Meditation bedeutet:

  • Sanftes Zuschauen des Körpers, der Gedanken und Gefühle
  • Zeuge sein von ihnen
  • ein Spiegel Sein von dem was ist
  • nicht zu Bewerten

Und:

  • Tiefe Entspannung im Inneren
  • Leichtigkeit
  • Nichts Tun


Das bedeutet Meditation.

» mehr darüber lesen, was Meditation ist

Nach innen wenden

Meditation heißt, sich nach innen zu wenden. Tief nach innen zu gehen, in den Bauch, in das Zentrum. Dort findet sich eine wache Klarheit, awareness, die wir sich ausbreiten lassen, überall hin in unser Sein.

Diese Klarheit ist unser Leben. Sie ist unsere Schönheit, unsere Stille. Der Körper ist nur eine Hülle, die Gedanken sind nur Luftblasen und die Gefühle sind nur verklebte Anhänglichkeiten. Die wache Klarheit in unserem Zentrum dagegen ist das reine Leben. Unser Leben. Aus ihm entspringt alles.

Das Mysterium
von Meditation

Wenn wir nach innen gehen,  
in Meditation,  
tief in unseren Bauch,  
in die Mitte unseres Bauchs,  
kommen wir zu unserem Zentrum. 

Wir begegnen unserem Mysterium. 

Es ist ein Raum, ein Space, 
der unbegrenzt ist.
Der weite Himmel,
so klar und weit
und innen.

Dieses Mysterium von Meditation
öffnet alle Wunder
unserer Existenz.

Unser Leben klärt sich,
unsere Natur kommt zum Vorschein,
unsere ursprüngliche Originalität
zeigt sich,
und wir erblühen darin.

Im Alltag zeigt sich dieses Erblühen
durch mysteriöse Geschehnisse.
Alles harmonisiert sich,
im Innen wie im Außen.

Das Leben wird einfach
und unkompliziert.
Und schon einem Vogel zuzuschauen,
bringt uns in Glück und Wohlbefinden.

Das Mysterium von Meditation
wirkt unspektakulär.
Alles ist so wie es ist,
in seiner Schönheit
und Einfachheit.

Und es bringt
große Freude,
große Klarheit,
und große Stille,
Erfüllung.

Was immer wir sind,
unsere ursprüngliche Natur
kommt zum Vorschein

Und wir beginnen zu leben,
was wir sind.

Was es ist, 
weiß ich nicht;
aber mit Dankbarkeit
fallen meine Tränen.

Saigyo