Freude am Morgen
Schlaf am Abend
Was sonst?
Ekon
Ein Mysterium ist unergründlich.
Daher heißt es Mysterium.
Man kann es leben … nicht in Worte fassen.
Hier kommt ein gelebtes Mysterium …
das Mysterium Meditation.
Es ist unergründlich
und kann nicht gesagt werden.
Es wird gelebt,
gesungen, getanzt
und gelacht
Das Nichts drückt sich aus,
es spielt.
So spiele ich hier
mit den Beiträgen
und Bildern,
Haikus von Zen Meistern
und Inspirationen von Osho.
Das Mysterium wird gelebt!
Anand Pakhi
Das Leben ist kein Problem,
Osho
das gelöst werden muss.
Es ist ein Mysterium,
das gelebt werden will.
Mysterium Tod
Hilfe der Ärzte beim Sterben
Hallo Pakhi, können Ärzte sterbenden Menschen wirklich helfen? Und wenn ja, wie? Vielen Dank für Deine Antwort! In Freundschaft
Lieber Freund,
du fragst mich: Können Ärzte sterbenden Menschen wirklich helfen?
Meine Meinung ist: Ja.
Viele Menschen kämpfen mit dem Tod. Sie wollen ihn nicht willkommen heißen und wehren sich gegen ihn. Wenn man Schmerzen jeglicher Art im Tod hat, verkrampft man sich unnötig; da ist es gut, wenn so etwas wie Morphin verschrieben wird.
Ich halte sehr viel von Morphin, es hilft nicht nur bei der Schmerzlinderung, zugleich hat es den Nebeneffekt, die Stimmung aufzuhellen, so dass der Sterbende dem Tod gelassener begegnen kann. Das ist oft eine große Unterstützung im Todesprozess.
In einer besseren Welt, in der jeder selbstbestimmt sterben kann, würden die Ärzte noch die ehrenvolle Aufgabe haben, jedem, der es will, zum Tod zu verhelfen. Auf sanfte und schöne Weise könnten sie dazu beitragen, dass jeder, der aus dem Leben gehen will, einen friedlichen Tod erfährt.
In unserer derzeitigen Gesellschaft ist das verboten, so können die Ärzte nur insofern hilfreich sein, dass sie den Sterbeprozess bei nicht Meditierenden zu einer möglichst beruhigten Erfahrung machen.
Ich hoffe, ich habe dir angemessen geantwortet
Einen lieben Gruß
Pakhi
Wie ist man ein Spiegel?
Liebe Pakhi,
Du schreibst, über Bewusstsein …
„Sei für die Situationen, die dir begegnen, nicht empfänglich, sondern sei wie ein Spiegel… spiegel alles wider …“Was genau…. und wie???
Lieben Dank noch
Liebe Freundin,
Deine Frage lautet:
Wie ist man ein Spiegel?
Dazu gibt es eine schöne Übung:
Du siehst eine Blume und während du schaust, achtest du darauf, nicht zu denken. Du schaust einfach nur …
Die ausführliche Meditation findest du auf FindYourNose.com.
Wenn du leer geworden bist, dann schaust du die Blume nur noch an – und bist zum Spiegel geworden.
Du spiegelst ihn in deinem Beobachten wider.
Da ist die Blume, da bist du, und die Grenzen verschwinden langsam. Du schaust die Blume an und die Blume sieht dich an. Keine Empfänglichkeit ist vonnöten, nur einfaches Sosein, Offenheit.
So bist du zum Spiegel geworden.
Probiere die Meditation ‚Nur schauen‘ aus und du wirst verstehen, was ich meine.
Liebe
Pakhi
Einfach nur schauen –
eine Meditation
Auf Youtube ansehenHihi, übe mit dem Hündchen ….
Liebe Pakhi,
ein herzliches Danke für deine Antwort.
Ich finde das wunderbar, ich dachte bei spiegeln an das Spiegelgesetz, hab das Bücherl von Christa Kössner gelesen und nun das, was ich in deinem Buch las, damit in Verbindung gebracht – das passte jetzt für mich nicht ganz so …
Jetzt ist es mir klar und ich hab die Meditation gleich angesehen. Toll!
Danke für die Anregung, wieder achtsam zu sein…
Liebe Grüße
Die Erlösung im Trauern
Liebe Pakhi,
dein Lebensgefährte ist vor kurzem verstorben ….
würdest du bitte etwas über Trauer sagen?
Liebe Freundin,
obwohl ich in einer positiven Grundhaltung bin, weine ich manchmal. Es ist die Liebe, die mich zum Weinen bringt – die Liebe zu meinem Gefährten und seine Liebe zu mir, die viele Liebe der Umgebung, die zu mir fließt.
Es ist eigenartig, die Liebe bringt mich zum Weinen, als ob ich nie gelernt hätte, sie voll und ganz anzunehmen.
Manchmal werde ich in Erinnerungen gezogen, was mich erschüttert. Mein Denken plustert sich auf mit vielen Gedanken an das, was vorbei ist. Da gibt es eine große Lösung: Ins Hier und Jetzt zu kommen. Das Vergangene vorbei sein zu lassen und sich voll auf die Gegenwart zu beziehen. Das ist der Königsweg – die Erlösung aus der Trauerhölle, die sich öffnet, wenn ich den Erinnerungen nachgebe.
Es ist mir klar geworden, dass ich Jetzt und Hier lebe. Für mich, mein Leben lebe. Der Lebensgefährte ist nicht mehr da, ich bin alleine. Und ich genieße mein Alleinsein. Ja, ich darf das. Mit Freuden alleinesein im Hier und Jetzt. Die Liebe zu meinem Freund ist in mir, sie begleitet mich in meinem Alleinesein. Doch ich bin in der Gegenwart, nicht in Gedanken bei Vergangenem.
Manchmal weine ich …. es ist meine Dankbarkeit ihm gegenüber, die mich dann wieder zu mir bringt. Ich erlöse mich von der Trauer, indem ich mich um mich kümmere:
mein Leben als Geschenk der Existenz genieße, in Stille bin und feiere.
Mein Herz ist offen für alles, was da sein will.
Liebe
Pakhi
Still sitzen
nichts tun
der Frühling kommt
und das Gras wächst von alleine
Basho
Gesang aus dem No-Mind
In Ehrerbietung an das Mysteriöse
Was ist Meditation?
Meditation bedeutet:
- Sanftes Zuschauen des Körpers, der Gedanken und Gefühle
- Zeuge sein von ihnen
- ein Spiegel Sein von dem was ist
- nicht zu Bewerten
Und:
- Tiefe Entspannung im Inneren
- Leichtigkeit
- Nichts Tun
Das bedeutet Meditation.
Nach innen wenden
Meditation heißt, sich nach innen zu wenden. Tief nach innen zu gehen, in den Bauch, in das Zentrum. Dort findet sich eine wache Klarheit, awareness, die wir sich ausbreiten lassen, überall hin in unser Sein.
Diese Klarheit ist unser Leben. Sie ist unsere Schönheit, unsere Stille. Der Körper ist nur eine Hülle, die Gedanken sind nur Luftblasen und die Gefühle sind nur verklebte Anhänglichkeiten. Die wache Klarheit in unserem Zentrum dagegen ist das reine Leben. Unser Leben. Aus ihm entspringt alles.
Das Mysterium
von Meditation
Wenn wir nach innen gehen,
in Meditation,
tief in unseren Bauch,
in die Mitte unseres Bauchs,
kommen wir zu unserem Zentrum.
Wir begegnen unserem Mysterium.
Es ist ein Raum, ein Space,
der unbegrenzt ist.
Der weite Himmel,
so klar und weit
und innen.
Dieses Mysterium von Meditation
öffnet alle Wunder
unserer Existenz.
Unser Leben klärt sich,
unsere Natur kommt zum Vorschein,
unsere ursprüngliche Originalität
zeigt sich,
und wir erblühen darin.
Im Alltag zeigt sich dieses Erblühen
durch mysteriöse Geschehnisse.
Alles harmonisiert sich,
im Innen wie im Außen.
Das Leben wird einfach
und unkompliziert.
Und schon einem Vogel zuzuschauen,
bringt uns in Glück und Wohlbefinden.
Das Mysterium von Meditation
wirkt unspektakulär.
Alles ist so wie es ist,
in seiner Schönheit
und Einfachheit.
Und es bringt
große Freude,
große Klarheit,
und große Stille,
Erfüllung.
Was immer wir sind,
unsere ursprüngliche Natur
kommt zum Vorschein
Und wir beginnen zu leben,
was wir sind.
Was es ist,
Saigyo
weiß ich nicht;
aber mit Dankbarkeit
fallen meine Tränen.


