Freude am Morgen
Schlaf am Abend
Was sonst?

Ekon

Ein Mysterium ist unergründlich.
Daher heißt es Mysterium.
Man kann es leben … nicht in Worte fassen.

Hier kommt ein gelebtes Mysterium …
das Mysterium Meditation.

Es ist unergründlich
und kann nicht gesagt werden.

Es wird gelebt,
gesungen, getanzt
und gelacht

Das Nichts drückt sich aus,
es spielt.

So spiele ich hier
mit den Beiträgen
und Bildern,
Haikus von Zen Meistern
und Inspirationen von Osho.

Das Mysterium wird gelebt!

Anand Pakhi

Das Leben ist kein Problem,
das gelöst werden muss.
Es ist ein Mysterium,
das gelebt werden will.

Osho

Mysterium Tod

Tipps, wenn die Eltern im Pflegeheim sind

Liebe Pakhi, ich habe gelesen, dass du Altenpflegerin warst. Meine Mutter ist gerade in ein Pflegeheim gekommen, ich konnte sie nicht weiter zuhause versorgen. Sie ist nun bettlägerig. Was kann ich nun machen, um ihr zu helfen? Gibst du mir ein paar Tipps? Danke 

Liebe Freundin,

hoffentlich machst du dir keine Probleme damit, dass du deine Mutter ins Pflegeheim gegeben hast. Denn das ist die erste Voraussetzung für einen guten Aufenthalt von ihr im Heim.

Wenn du gelöst und frei mit deiner Entscheidung bist, dann hilfst du ihr, auch damit entspannt zu sein.

Hier meine Tipps:

1. Unterhalte dich mit der Pflegedienstleistung, der Stationsleitung und der Bezugspflegekraft. Sprich an, dass du für deine Mutter da bist, wenn es Probleme geben sollte. Sag, dass du auf sie achtest und wenn du einen Verbesserungsvorschlag bezüglich der Versorgung und Pflege hast, dann wirst du ihn weitergeben.

Und du bist offen für Anregungen von ihrer Seite.

2. Besprich mit den Pflegekräften die Vorlieben und Abneigungen, die Gewohnheiten deiner Mutter. Bitte darum, dass auch darauf geachtet wird, dass hier Änderungen möglich sind. Du selbst wirst auch aufmerksam sein.

3. Besuche deine Mutter so oft im Pflegeheim wie du magst. Achte auf ihren Allgemeinzustand, wie sie versorgt worden ist … ob sie gepflegt wird in einer fürsorglichen Weise. Falls das nicht so ist, dann besprich dies mit den Pflegekräften, bleibe immer freundlich und verständnisvoll für ihre schwierige Situation.

Wenn du präsent bist und zugleich kooperativ mit den Pflegenden bekommst du die meiste Unterstützung für deine Mutter.

4. Schaffe einen Raum der Ästhetik für deine Mutter. In dem Zimmer, in dem sie liegt, auch wenn es ein Doppelzimmer ist, kannst du Verbesserungen einbringen. Hänge ein schönes Bild auf, vielleicht einen Sonnenuntergang, auf den sie schauen kann.

Stelle sanfte Musik ein, die deine Mutter entspannt und bitte die Pflegenden, sie auch dann einzustellen, wenn du nicht da bist. Stelle eine Duftlampe auf oder zünde feine Räucherstäbchen an … lass dir etwas einfallen, was das Zimmer zu einem Tempel macht. Aber stelle nicht so viel hinein, weniger ist besser.

5. Wie gesagt, komme so oft wie du magst. Setz dich zu ihr und horche auf die Musik. Entspanne dich in ihrer Gegenwart. Folge deinen Impulsen, die euch beide entspannen. Wenn es deiner Mutter gut geht, dann lache ein bisschen mit ihr, mach es ihr leicht.

Ist sie belastet mit körperlichen und geistigen Problemen, dann setze dich zu ihr, sei still, beobachte deinen Atem und, wenn sie dafür offen ist, sage ihr, dass sie auch ihrem Atmen zuschauen kann. Geh mit ihrem Atem, sag: ein – aus – ein – aus … immer in einem ruhigen Ton.

6. Gehe auf sie ein, sei ihr ein Wegbegleiter zu den Gipfeln der Innerlichkeit, die sie erwarten. Am besten ist es, wenn du andachtsvoll und gelassen sein kannst in ihrer Gegenwart. Vermeide jede Art von Hektik oder Unruhe.

7. Vielleicht ist es auch gut, den Pflegenden Bescheid zu geben, dass sie bitte diese Stunde, in der du da bist, nicht stören.

Sei aufmerksam und liebevoll – und du wirst alles richtig machen.

8. Ich weiß nicht, ob deine Mutter Vegetarierin ist, ich nehme mal an, dass sie es nicht ist. Ich würde trotzdem mit der Leitung sprechen und darum bitten, dass sie nur einmal in der Woche Geflügelfleisch bekommt, vielleicht sogar nicht einmal das, das hängt von der Vorliebe deiner Mutter ab. Vegetarische Ernährung hilft, leichter und wohler zu werden, gerade im Alter.

Ansonsten lieber Ei-Produkte, Milch-Produkte, viel gekochtes Gemüse und Brei aus verschiedenen Getreidesorten mit Mus.

9. Es kann sehr schön sein, deiner Mutter das Essen zu geben. Lass dir ganz viel Zeit dabei, sei präsent, du brauchst nicht viel dabei reden. Gib ihr ganz ruhig das Essen, vielleicht kannst du auch ein bisschen etwas mitbringen, was sie gerne mag.

Nur ein bisschen. Etwas, das ihre Energien erhebt, wie ein Obstmus, von dir gekochtes Gemüse oder ein Schälchen Brei.

10. Finde etwas, das du zusammen mit deiner Mutter genießen kannst. Was deinen Besuch bei ihr zu deiner Freude macht. Sobald du spürst, dass es dich belastet, bei ihr zu sein, musst du etwas ändern.

Entweder du gibst einen Teil der Verantwortung an die Pflegenden ab und besuchst sie seltener, oder du veränderst etwas, so dass du gerne hingehst.

Sei darin kreativ. Und das Wichtigste ist wie gesagt, dass du Freude empfindest, bei deiner Mutter zu sein.

Im Moment fallen mir keine weiteren Tipps mehr ein … falls doch, dann schreibe ich es dir noch, ja?

Jetzt hoffe ich, dir ein paar kleine Anregungen gegeben zu haben.

Einen lieben Gruß
von
Pakhi

Ausströmende Negativität des Sterbenden im Tod?

Liebe Pakhi, du sagst, dass du die ausströmende Negativität einiger Sterbender fürchtest – das hat mich ein wenig ängstlich gemacht. Es ist sehr ehrlich von dir. Und da ist vielleicht auch was dran. Ich wünsche dir viel Erfolg, alles Liebe 

Liebe Freundin,

das ist ein Missverständnis. Ich fürchte die Negativität nicht, denn ich kann damit umgehen. Sie ist da und daher rate ich dir, aufmerksam auf sie zu sein.

Wenn ein geliebter Freund stirbt, ist es sicherlich angemessen, wenn du dich zu dem Sterbenden setzt. Was immer geschieht, das Wichtigste ist, dass du dein Herz nicht verschließt.

Doch sei dir bewusst darüber, dass die negativen Denkmuster des sterbenden Freundes, und auch wenn er schon verstorben ist, sich verströmen und einen Wirt suchen. Das hat nichts speziell mit dem sterbenden Freund zu tun, das ist immer so.

Diejenigen, die schon im Leben gelernt haben, ihre Negativität durch Zuschauen und Bewusstheit aufzulösen, die verströmen im Tod Frieden und Glückseligkeit. Da ist keine Gefahr gegeben. Doch diejenigen, die unbewusst über ihr Denken und Gefühle waren, entlassen ihre angesammelten Gefühle und Denkmuster.

Und die wirken sich negativ auf dich aus – und zwar gerade, wenn es sich um ein Familienmitglied handelt, denn du bist dann schon sehr eingestimmt auf diesen Menschen.

Wenn du nun in so eine Situation kommst, dass ein geliebter, unbewusster Freund stirbt, dann folge deinem Herzen. Sei dir der Gefahr bewusst und folge deinem Herzen.

Das ist alles, liebe Freundin. Wenn du es nicht vermeiden kannst oder willst, aus welchen Gründen auch immer, bei einem sterbenden und verstorbenen Freund zu sein, dann vertraue dir selbst.

Du weißt jetzt um die Gefahr dabei. Sei einfach achtsam auf dich, wie du dich fühlst. Wenn irgendwas nicht stimmt, dann verlasse den Raum … und komm wieder, wenn du den Impuls dazu hast.

Und falls du später bemerkst, dass du wie der verstorbene Freund denkst oder handelst, dann erinnere dich daran, dass du nur seine Denkmuster übernommen hast.

Und schon ist es vorbei.

Liebe Freundin, ich danke dir, dass ich das klären durfte. Denn es geht nicht darum, sterbende Freunde zu meiden. Es geht darum, sich der Gefahr bewusst zu sein, das ist alles.

Und dann mit einem liebenden Herzen sich so zu verhalten, wie es am besten ist. In Liebe für deinen Freund und in Liebe für dich selbst.

Nun umarme ich dich herzlich

Pakhi

Wie kann ich leicht sterben?

Wie kann man leichter sterben?

Hallo liebe Freundin,

wie man leicht sterben kann, das ist eine komplexe Frage.

Leichtes Sterben muss man lernen, das heißt, man muss sich vorbereiten. Und diese Vorbereitung ist sehr individuell. Ich kann also nicht sagen, Sie sollen dies oder das machen … Sie müssen das selbst herausfinden.

Es gibt nur ein paar Hinweise, die Sie überprüfen und Erfahrungen damit sammeln können.

1. Meditation: Zuschauen und entspannt sein

Dazu kann ich Ihnen die deutsche Seite FindYourNose.com empfehlen, die sich ganz um Meditation dreht. Und auch zu den speziellen Meditationen zum Sterben, rate ich Ihnen. In der Frage: Wie fühlt sich Sterben an – Meditationen dazu“, finden Sie diese besonderen Meditationen zum Sterben.

2. Eine heitere und offene Einstellung haben zum Tod

3. Sich selbst und seinen Energien vertrauen, wie sie von selbst fließen 

Einen freundlichen Gruß
Pakhi

Still sitzen
nichts tun
der Frühling kommt
und das Gras wächst von alleine

Basho

Gesang aus dem No-Mind
In Ehrerbietung an das Mysteriöse

Was ist Meditation?

Meditation bedeutet:

  • Sanftes Zuschauen des Körpers, der Gedanken und Gefühle
  • Zeuge sein von ihnen
  • ein Spiegel Sein von dem was ist
  • nicht zu Bewerten

Und:

  • Tiefe Entspannung im Inneren
  • Leichtigkeit
  • Nichts Tun


Das bedeutet Meditation.

» mehr darüber lesen, was Meditation ist

Nach innen wenden

Meditation heißt, sich nach innen zu wenden. Tief nach innen zu gehen, in den Bauch, in das Zentrum. Dort findet sich eine wache Klarheit, awareness, die wir sich ausbreiten lassen, überall hin in unser Sein.

Diese Klarheit ist unser Leben. Sie ist unsere Schönheit, unsere Stille. Der Körper ist nur eine Hülle, die Gedanken sind nur Luftblasen und die Gefühle sind nur verklebte Anhänglichkeiten. Die wache Klarheit in unserem Zentrum dagegen ist das reine Leben. Unser Leben. Aus ihm entspringt alles.

Das Mysterium
von Meditation

Wenn wir nach innen gehen,  
in Meditation,  
tief in unseren Bauch,  
in die Mitte unseres Bauchs,  
kommen wir zu unserem Zentrum. 

Wir begegnen unserem Mysterium. 

Es ist ein Raum, ein Space, 
der unbegrenzt ist.
Der weite Himmel,
so klar und weit
und innen.

Dieses Mysterium von Meditation
öffnet alle Wunder
unserer Existenz.

Unser Leben klärt sich,
unsere Natur kommt zum Vorschein,
unsere ursprüngliche Originalität
zeigt sich,
und wir erblühen darin.

Im Alltag zeigt sich dieses Erblühen
durch mysteriöse Geschehnisse.
Alles harmonisiert sich,
im Innen wie im Außen.

Das Leben wird einfach
und unkompliziert.
Und schon einem Vogel zuzuschauen,
bringt uns in Glück und Wohlbefinden.

Das Mysterium von Meditation
wirkt unspektakulär.
Alles ist so wie es ist,
in seiner Schönheit
und Einfachheit.

Und es bringt
große Freude,
große Klarheit,
und große Stille,
Erfüllung.

Was immer wir sind,
unsere ursprüngliche Natur
kommt zum Vorschein

Und wir beginnen zu leben,
was wir sind.

Was es ist, 
weiß ich nicht;
aber mit Dankbarkeit
fallen meine Tränen.

Saigyo