Freude am Morgen
Schlaf am Abend
Was sonst?

Ekon

Ein Mysterium ist unergründlich.
Daher heißt es Mysterium.
Man kann es leben … nicht in Worte fassen.

Hier kommt ein gelebtes Mysterium …
das Mysterium Meditation.

Es ist unergründlich
und kann nicht gesagt werden.

Es wird gelebt,
gesungen, getanzt
und gelacht

Das Nichts drückt sich aus,
es spielt.

So spiele ich hier
mit den Beiträgen
und Bildern,
Haikus von Zen Meistern
und Inspirationen von Osho.

Das Mysterium wird gelebt!

Anand Pakhi

Das Leben ist kein Problem,
das gelöst werden muss.
Es ist ein Mysterium,
das gelebt werden will.

Osho

Mysterium Tod

Legale Sterbehilfe?

Hi Pakhi, Sollte die aktive Sterbehilfe legalisiert werden? Viele Menschen in Deutschland leiden an unheilbaren Krankheiten und „müssen Leben“, weil eine aktive Sterbehilfe in Deutschland nicht erlaubt ist. Es geht dabei um eine Art ärztliche legale aktive Sterbehilfe. Nicht darum, dass Familienangehörige diese Hilfe leisten.

Auch ist mir klar, dass vielen Ärtzen eine solche Entscheidung mehr als schwer fallen wird und dass nicht nur auf das Bitten eines Patienten gleich die „Todesspritze“ ausgepackt wird. Es gibt viele Patienten, die auf Grund einer nicht mehr therapierbaren Krankheit (Beispiel Krebs) nur mit sehr starken Medikamenten, wie z.b. Opium, Morphium am „Leben bleiben“, am Leben nicht mehr teilnehmen können und vor sich „hinsiechen“.

Sollte man diesen Patienten nicht ein „menschenwürdiges“ Ableben ermöglichen, wenn ein solcher Wunsch des Patienten besteht? „Vorbilder“ dazu bestehen, z.B. in der Schweiz, obwohl gesagt werden muss, das die Vorgehensweise bei „dignitas“ sehr umstritten ist. Mit lieben Grüßen 

Geliebter Freund,

für mich ist es ganz klar: Eine aktive Sterbehilfe ist absolut notwendig. Und sie sollte daher legalisiert werden.

Wenn sich jemand dazu entschließt, seinem Leben ein Ende setzen zu wollen … warum auch immer … dann entspricht das seinem Grundrecht. Er hat die Freiheit und das gute Recht, über sich entscheiden zu können.

Allerdings würde ich eine Vorbedingung machen: Jeder, der sterben will, ob er unheilbar krank ist, ob er alt ist, ob er verzweifet ist … jeder sollte vorher für etwa drei Monate, mindestens, das Sterben lernen.

So dass er friedlich, entspannt und gelöst gehen kann. So dass sein Tod ein schönes Phänomen wird. So dass sein Tod der Höhepunkt seines Lebens wird.

Er muss gelernt haben, zu sterben. Er muss gelernt haben, zuschauend zu bleiben im Tod, sich nicht mehr mit seinem Körper, seinem Denken und seinen Gefühlen zu identifizieren. 

Und er muss gelernt haben, sich dem Mysteriösen vertrauensvoll zu ergeben.

Das wäre meine Voraussetzung, damit jemand die Todesspritze auf seinen Wunsch hin bekommt.

Einen lieben Gruß 
von 
Pakhi

Erheiterung

Willste nicht mal was Lustiges reinsetzen?

Ok,

du hast völlig recht.

Hier kommt was Lustiges:

Das ist die Abschrift eines Funk-Gesprächs, das am 16. Oktober 1997 auf der Seenotfrequenz 106 in den Gewässern vor Finisterre stattgefunden hat. Kap Finisterre erhielt seinen Namen zu einer Zeit, als man es für das Ende der Welt hielt:

Spanier: „Hier spricht A 853, bitte drehen Sie 15 Grad nach Süd ab, um eine Kollision mit uns zu vermeiden. Sie fahren genau auf uns zu; Abstand zur Zeit: 25 Seemeilen.“
Amerikaner: „Wir empfehlen Ihnen, 15 Grad nach Nord abzudrehen, um die Kollision zu vermeiden „

Spanier: „Negativ. Wir wiederholen: Drehen Sie 15 Grad nach Süd ab, um die Kollision zu vermeiden.“

Eine andere amerikanische Stimme meldet sich: „Hier spricht der Kapitän eines Schiffs der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir fordern Sie auf, 15 Grad nach Nord abzudrehen, um eine Kollision zu vermeiden.“

Spanier: „Wir halten das für nicht machbar und auch nicht für angebracht. Wir raten Ihnen, 15 Grad nach Süd abzudrehen, um zu vermeiden, mit uns zusammenzustoßen.“

Amerikaner, hörbar gereizt: „Hier spricht Kapitän Richard James Howard, der Kommandant des Flugzeugträgers USS Lincoln, von der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika, des zweitgrößten Kriegsschiffs der amerikanischen Flotte. Wir werden eskortiert von 2 Panzerschiffen, 6 Zerstörern, 5 Kreuzern, 4 U-Booten und zahlreichen anderen Begleitschiffen.

Ich empfehle Ihnen nicht, ich befehle Ihnen, unverzüglich Ihren Kurs um 15 Grad nach Nord zu korrigieren. Andernfalls sehen wir uns gezwungen, alle zum Schutz dieses Schiffes notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Also, bitte, gehorcht auf der Stelle und verschwindet von unserem Kurs!“

Spanier: „Hier spricht Juan Manuel Salas Alcantara. Wir sind hier zwei Personen. Wir werden begleitet von unsrem Hund, dem Proviant, zwei Kästen Bier und einem Kanarienvogel, der aber gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Funkstation ‚Cadena Dial de La Coruna‘ und verfügen über den Seenotrufkanal 106.

Wir haben keinen Kurs, da wir vom Festland aus sprechen. Wir sind auf dem Leuchtturm A 853 am Kap Finisterre an der galizischen Küste. Wir haben nicht den Schimmer einer Idee, welchen Platz wir in der Rangfolge der spanischen Leuchttürme einnehmen. I

hr könnt alle Maßnahmen ergreifen, die ihr für angemessen haltet, und machen, was euch einfällt, um die Sicherheit eures dämlichen Schiffs zu gewährleisten, das an unsrem Felsen zerschellen wird. Trotzdem empfehlen wir euch nochmals: Seid vernünftig und dreht 15 Grad nach Süden ab, um den Aufprall zu verhindern.“

Amerikaner: „O. K., erhalten, danke.“

Hilfe der Ärzte beim Sterben

Hallo Pakhi, können Ärzte sterbenden Menschen wirklich helfen? Und wenn ja, wie? Vielen Dank für Deine Antwort! In Freundschaft

Lieber Freund,

du fragst mich: Können Ärzte sterbenden Menschen wirklich helfen?

Meine Meinung ist: Ja.

Viele Menschen kämpfen mit dem Tod. Sie wollen ihn nicht willkommen heißen und wehren sich gegen ihn. Wenn man Schmerzen jeglicher Art im Tod hat, verkrampft man sich unnötig; da ist es gut, wenn so etwas wie Morphin verschrieben wird.

Ich halte sehr viel von Morphin, es hilft nicht nur bei der Schmerzlinderung, zugleich hat es den Nebeneffekt, die Stimmung aufzuhellen, so dass der Sterbende dem Tod gelassener begegnen kann. Das ist oft eine große Unterstützung im Todesprozess.

In einer besseren Welt, in der jeder selbstbestimmt sterben kann, würden die Ärzte noch die ehrenvolle Aufgabe haben, jedem, der es will, zum Tod zu verhelfen. Auf sanfte und schöne Weise könnten sie dazu beitragen, dass jeder, der aus dem Leben gehen will, einen friedlichen Tod erfährt.

In unserer derzeitigen Gesellschaft ist das verboten, so können die Ärzte nur insofern hilfreich sein, dass sie den Sterbeprozess bei nicht Meditierenden zu einer möglichst beruhigten Erfahrung machen.

Ich hoffe, ich habe dir angemessen geantwortet

Einen lieben Gruß

Pakhi

Still sitzen
nichts tun
der Frühling kommt
und das Gras wächst von alleine

Basho

Gesang aus dem No-Mind
In Ehrerbietung an das Mysteriöse

Was ist Meditation?

Meditation bedeutet:

  • Sanftes Zuschauen des Körpers, der Gedanken und Gefühle
  • Zeuge sein von ihnen
  • ein Spiegel Sein von dem was ist
  • nicht zu Bewerten

Und:

  • Tiefe Entspannung im Inneren
  • Leichtigkeit
  • Nichts Tun


Das bedeutet Meditation.

» mehr darüber lesen, was Meditation ist

Nach innen wenden

Meditation heißt, sich nach innen zu wenden. Tief nach innen zu gehen, in den Bauch, in das Zentrum. Dort findet sich eine wache Klarheit, awareness, die wir sich ausbreiten lassen, überall hin in unser Sein.

Diese Klarheit ist unser Leben. Sie ist unsere Schönheit, unsere Stille. Der Körper ist nur eine Hülle, die Gedanken sind nur Luftblasen und die Gefühle sind nur verklebte Anhänglichkeiten. Die wache Klarheit in unserem Zentrum dagegen ist das reine Leben. Unser Leben. Aus ihm entspringt alles.

Das Mysterium
von Meditation

Wenn wir nach innen gehen,  
in Meditation,  
tief in unseren Bauch,  
in die Mitte unseres Bauchs,  
kommen wir zu unserem Zentrum. 

Wir begegnen unserem Mysterium. 

Es ist ein Raum, ein Space, 
der unbegrenzt ist.
Der weite Himmel,
so klar und weit
und innen.

Dieses Mysterium von Meditation
öffnet alle Wunder
unserer Existenz.

Unser Leben klärt sich,
unsere Natur kommt zum Vorschein,
unsere ursprüngliche Originalität
zeigt sich,
und wir erblühen darin.

Im Alltag zeigt sich dieses Erblühen
durch mysteriöse Geschehnisse.
Alles harmonisiert sich,
im Innen wie im Außen.

Das Leben wird einfach
und unkompliziert.
Und schon einem Vogel zuzuschauen,
bringt uns in Glück und Wohlbefinden.

Das Mysterium von Meditation
wirkt unspektakulär.
Alles ist so wie es ist,
in seiner Schönheit
und Einfachheit.

Und es bringt
große Freude,
große Klarheit,
und große Stille,
Erfüllung.

Was immer wir sind,
unsere ursprüngliche Natur
kommt zum Vorschein

Und wir beginnen zu leben,
was wir sind.

Was es ist, 
weiß ich nicht;
aber mit Dankbarkeit
fallen meine Tränen.

Saigyo