Meditation in der Welt

Meditation bedeutet nicht, nur still zu sitzen.
Die Welt und deren Schwierigkeiten gehören genauso zur Meditation.

Dort zeigt es sich erst,
ob die Meditation tief genug geht.

Alles was passiert,
trägt zu unserem Verstehen bei.

Wenn wir distanziert sind,
der Zuschauer sind
von den Dramen, die sich abspielen,

dann bereichert uns die Welt ungemein.

Wir werden zentriert in unserem Zentrum.
Wir sind alleine
Wir sind in der Welt,
aber nicht von der Welt.

Sie zieht an uns vorüber.

Trotzdem geben wir uns total hin
in unsere Familie, Arbeit, Aufgaben.

Es ist eine Kunst zu handeln
und zugleich der Zuschauer zu sein.

Aber hat man den Kniff erst einmal heraus,
ist es ganz einfach.

Man hat eine Distanz zu dem, was man tut.
und handelt doch total.

Es ist wie ein Schauspieler zu sein,
der seine Rolle gut spielt…
Er weiß zugleich,
dass er nicht das ist,
was er spielt.

So ist das auch bei Meditation in der Welt.

Man ist in der Welt,
nicht von der Welt.

Bleibe distanziert,
die Welt ist dein –
ein Buddha zu Fleisch geworden.

Bunan