„Glauben Sie nicht alles,
Heinz Erhardt, Komiker
was Sie denken.“
Wenn wir uns fragen,
wo unser Ich liegt,
dann zeigen die meisten Menschen
auf den Kopf.
Wir sind identifiziert mit unseren Gedanken,
den Gefühlen,
dem Denken schlechthin.
Wir denken, dass wir das sind,
dass uns unser Verstand ausmacht.
Wir horchen auf die Gedanken.
Wir sind verklebt mit ihnen.
Sie machen unser Ichgefühl aus.
Wir wurden als Kind
durch Eltern, Schule, etc.
in den Kopf gezwungen,
konditioniert.
Und haben daher unsere Unschuld
im Bauch verloren.
Dabei können wir uns nicht vorstellen,
dass diese Situation nur antrainiert ist.
Denn das Denken kann von uns
beobachtet werden.
Wir können ihm zuschauen,
die Gedanken fließen lassen,
und eine Distanz zu ihnen schaffen.
Der unbeteiligte Zeuge auf dem Berg,
das ist der eigentliche Zustand.
Dann ist es nicht mehr der Kopf,
in dem das Ich steckt.
Sondern wir zentrieren uns,
durch das Zuschauen,
automatisch in unserem Zentrum.
Es liegt in der Mitte im Bauch,
zwei fingerbreit unter dem Nabel,
Hara genannt.
Dieses Zentrum verbindet uns
mit der Existenz.
Wir sind viel mehr als unser kleiner Verstand,
das enge Denken.
Dann sind wir auch nicht mehr verwirrt,
so wie unsere Gedanken es verursachen.
Das Mysterium der Meditation zeigt uns,
wie wir zum Zuschauer werden.
Es gibt eine Meditation von OSHO,
bei der man eine Weile Unsinniges brabbelt,
und dabei ausdrückt,
was immer in einem steckt.
Danach sitzt man in Stille für die gleiche Zeit.
Die Meditation heißt OSHO No Mind Meditation.
Sie bewirkt einen freien Kopf.
Das Mysterium der Meditation hilft,
ins Zentrum zu rutschen,
und vielleicht erfahren wir auch durch sie
eine blaue Flamme
in der Nähe des Herzens.
„Sich selbst über das Denken
Eckhart Tolle
zu definieren,
bedeutet,
sich selbst zutiefst einzuschränken.“
